{$siteTitle}{$siteURL}deMon, 01 Jun 2020 04:59:24 +0200Mon, 01 Jun 2020 04:59:24 +0200news-53Wed, 30 Oct 2019 14:42:29 +0100Praxissemester in der Jugendbildungsstättehttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/praxissemester-in-der-jugendbildungsstaette Hallo, mein Name ist Melina Schulte und ich studiere im fünften Fachsemester Soziale Arbeit B.A. an der Katholischen Hochschule in Münster. Seit dem 01.09.2019 absolviere ich mein Praxissemester hier in der Jugendbildungsstätte Saerbeck.


Vor meinem Studium habe ich die vierjährige Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin absolviert und in diesem Rahmen das Zertifikat „Fachkraft für Religionspädagogik“  erhalten. Zur Ausbildung gehörten ebenfalls verschiedene Praktika, durch die ich Berufserfahrungen in Wohngruppen und Kindergärten sammeln konnte.
Zudem arbeite ich in meiner Freizeit ehrenamtlich für das Schulungsteam des Regionalverbandes Emsland Mitte, welches Gruppenleitergrundkurse und Fortbildungen anbietet. Darüberhinaus bin ich Vorstandsmitglied des BDKJ Emsland Mitte; zu den Aufgabengebieten dort gehören Kirchenpolitik und Jugendpolitik, sowie die Planung, Vorbereitung und Leitung von Aktionen der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.


Durch mein ehrenamtliches Engagement bin ich auf das Berufsfeld der Außerschulischen Jugendbildung  aufmerksam geworden und bin daher froh, während meines Studiums die Chance zu haben, in der Jugendbildungsstätte Saerbeck dieses Berufsfeld näher kennen zu lernen, die Arbeit aktiv mitzugestalten und Gruppen in ihren Kursprogrammen zu begleiten.  

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news-51Thu, 24 Oct 2019 13:57:19 +0200Jugendbildungsstätte Saerbeck wirbt im Kinohttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/jugendbildungsstaette-saerbeck-wirbt-im-kinoMit einem neuen Kinospot bewirbt die Bildungsstätte ihre Angebote jetzt in Kinos der Region. Auf diese Art sollen noch mehr Menschen auf die Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten, die das Haus bietet, aufmerksam gemacht werden.

 

Möglich wurde diese Werbeinitiative durch eine Spende der Nikolaus-Groß-Stiftung des KAB-Diözesanverbandes Münster. Die Stiftung, die sich unter anderem der Förderung von Bildung verschrieben hat, fördert die Aktion mit einer Summe von 500,- €. Namensgeber der Stiftung ist der KAB-Redakteur Nikolaus Groß, der für seine Überzeugung und sein Leben aus dem christlichen Glauben heraus von den Nationalsozialisten 1945 hingerichtet wurde.

 

Wir bedanken und herzlich für diese großzügige Unterstützung.

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news-49Mon, 21 Oct 2019 14:33:40 +0200Neue Tablets für die Bildungsarbeithttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/neue-tablets-fuer-die-bildungsarbeit Sechs neue Tablets stellt die Jugendbildungsstätte für die Bildungsarbeit bereit. Sie sollen für medienpädagogische Angebote genutzt werden, etwa bei der Förderung der Medienkompetenz.
Im Fokus stehen ein selbstbestimmter und eigenverantwortlicher Umgang mit Medien sowie die Entwicklung von ästhtischer Kompetenz und Kreativität.

Die Tablets können etwa für Foto- und Videoprojekte genutzt werden und sollen auch in der Gruppenarbeit Verwendung finden, um Themen und Inhalte intensiver und kreativer umzusetzen.

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news-47Thu, 14 Feb 2019 15:54:47 +0100Besonderer Energiestammtisch in der Jugendbildungsstättehttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/besonderer-energiestammtisch-in-der-jugendbildungsstaette Der Energiestammtisch des Fördervereins Klimakommune ist für vieles gut. Man kann mit dem Aufzug bis in die Generatorgondel eines Windrads in Sinningen hochfahren oder sich ein Energie-plus-Haus erklären lassen. Am Mittwoch in der Jugendbildungsstätte Saerbeck (Jubi, vormals CAJ-Werkstatt) lenkte Prof. Markus Große Ophoff den Blick auf das große Ganze.

 

Der Leiter des Zentrums für Umweltkommunikation bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ( DBU ) beleuchtete fast zwei Stunden lang die Frage: „Nach der Klimakonferenz in Katowice – wie erreichen wir die Klimaziele?“ Der Saal im Jubi war mehr als voll, als er einen großen Teil seines Vortrags Grundsätzlichem widmete.

 

Gewaltige Umschichtungen bei Stickstoff und Phosphor durch Düngung, der rapide Schwund der Artenvielfalt in der Biosphäre, Landverbrauch und das „Riesenproblem“ Plastikmüll, das Anwachsen der Weltbevölkerung – und alles immer schneller: Im Diagramm der menschlichen Einflüsse auf den Planeten bekommt der Klimawandel noch nicht einmal den größten Balken. Große Ophoff zeichnete das Bild einer Welt voller Zusammenhänge auch im globalen Maßstab. Er rief dazu auf, Klimaschutz nicht ausschließlich ökologisch zu sehen, sondern den Menschen mitzudenken bei Themen wie Hunger und Bildung.

 

Nach dem „eigentlich sehr guten Klimaschutzabkommen von Paris“ seien nun im polnischen Katowice die Umsetzungsregeln vereinbart worden. Der deutsche Klimaschutzplan unter anderem mit sinkenden Verbrauchszielen und steigender Ökostromquote sei „gut, wir müssen ihn nur umsetzen“, sagte Große Ophoff. Er rief dazu auf, mehr die Chancen dieses Prozesses zu sehen als vermeintliche Nachteile. Für ihn gehe es darum, in globaler Zusammenarbeit die Zukunft zu gestalten, damit alle Menschen in Würde leben können.

Hier entdeckte Johannes Dierker, Leiter der Jubi, einen klaren Anknüpfungspunkt zu seiner katholischen Einrichtung. „Es geht um Perspektiven für junge Menschen, darum Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen und um den christlich-ethischen Ansatz der gleichen Würde aller Menschen.

 

Der Energiestammtisch präsentierte sich, unterstützt vom Hotel Stegemann und der Volksbank, außergewöhnlich mit Fingerfood und Wein. In der Kasse waren am Ende rund 1000 Euro, die als Spende an das Aktionsbündnis „Deutschland hilft“ für Hilfen in der Kriegsregion Jemen gehen.

 

(erschienen in den Westfälischen Nachrichten am 17.01.2019)

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news-45Fri, 20 Apr 2018 13:13:56 +0200Freizeit- und Partyraum renovierthttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/freizeit-und-partyraum-renoviertDer Party- und Freizeitraum in der Jugendbildungsstätte Saerbeck präsentiert sich im neuen Outfit. Der Raum wurde in den vergangenen Wochen renoviert und zeigt sich nun im zeitgemäßen Design.

 

„Die Aufenthaltsqualität und Atmosphäre, die die Besucher der Jugendbildungsstätte etwa aus den Gruppenräumen kennen, ist nun auch wieder im Freizeitbereich zu spüren“, schreibt die Jugendbildungsstätte in einer Pressemitteilung. 

 

Die Renovierung und Neugestaltung war nötig geworden, weil der Raum in die Jahre gekommen war. Eine veraltete Ausstattung und die intensive Nutzung taten ein Übriges. So wurde etwa die überdimensionierte Theke verkleinert und durch eine gemütlichere Anlage ersetzt. Ebenfalls wurde auf eine angenehme Beleuchtung und ansprechende Möblierung geachtet. Auf den ersten Blick weniger auffällig, aber umso wichtiger war die Verbesserung der Raumakustik. Der Fußboden, in warmen Brauntönen gehalten, rundet den guten Eindruck ab.  

 

Die Maßnahme war möglich dank der finanziellen Unterstützung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe und durch den Kreis Steinfurt. Außerdem steuerte die Jugendbildungsstätte Eigenmittel bei. Das Bistum Münster ermöglichte durch einen Zuschuss die Anschaffung der neuen Möbel. Renoviert wurde auch der Tagungsraum 5, der nicht nur optisch, sondern auch funktional (bessere Akustik, neue Moderationswände) aufgewertet wurde.  

 

(erschienen in den Westfälische Nachrichten am 12.02.2018)

 

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news-43Tue, 06 Jun 2017 09:36:42 +0200Lang ersehnter Raumgewinn - Ganzjahreszelt für die Jugendbildungsstättehttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/lang-ersehnter-raumgewinn-ganzjahreszelt-fuer-die-jugendbildungsstaetteDie Jugendbildungsstätte Saerbeck verfügt nun endlich über einen zusätzlichen Raum für Kreativ-, Bewegungs-, Musik-, Theaterangebote oder das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten. Am 31. Mai 2017 konnte das Ganzjahreszelt eingeweiht werden und steht den Gästen des Hauses nun zur Verfügung.

 

Ein großer Dank gilt den Sponsoren:

  • Autohaus Richter
  • Bistum Münster
  • Bolte - Sanitär, Heizung, Klima
  • DKM - Darlehnskasse Münster eG
  • Gebr. Schulte
  • Maler Breuer GmbH
  • Volksbank Saerbeck eG

     

Zeitungsartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 1. Juni 2017 zum Nachlesen:

 

Spatenstiche sind einfacher, da hat man was in der Hand; oder Fahrzeugsegnungen, aber für eine Zelteinweihung wäre ja nicht mal eine Schlüsselübergabe passend. Heringe? Egal, wichtig ist, es steht: hinter der Jugendbildungsstätte Saerbeck und beendet eine mittlerweile acht Jahre währende Wartezeit.
So lange, sagte JBS-Leiter Johannes Dierker, lägen schon Anbaupläne in einer Bistumsschublade, „aber als immer noch nichts draus wurde, haben wir uns für die Zeltlösung entschieden“.
Die musste dringend her, was auch die jüngste Umfrage unter den Gästen des Hauses wieder ergeben hatte: Sie loben zwar die Atmosphäre des Hauses, Verpflegung und Sauberkeit, schätzen die Bildungsangebote – sind aber meist mit dem Platzangebot nicht zufrieden, wenn es um Kreativität, Bewegung, Musik, Theater, Werken und das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten geht.
Dafür wurde nun das Ganzjahreszelt aufgebaut, das auf hundert Quadratmetern festem Holzboden (den 2000 Schrauben halten) Schutz vor Sonne, Wind und Regen bietet. „Das hält bis Windstärke zehn“, sagt Johannes Dierker, und da stürmt es schon so mächtig, dass dicke Bäume umfallen.
Die Jugendbildungsstätte Saerbeck – vielen noch bekannt unter dem Namen CAJ-Werkstatt, CAJ-Heim oder einfach CAJ – ist eine katholische Einrichtung, die sich regional und inhaltlich dem Bistum Münster, dem Kreis Steinfurt und nicht zuletzt der Gemeinde Saerbeck zugehörig fühlt. Mit rund 14 000 Übernachtungen bei 74 Betten gehört die JBS zu den am besten ausgelasteten Häusern in ganz NRW. Einen wesentlichen Grund für diese hohe Auslastung sieht Johannes Dierker im Bildungsangebot für junge Menschen: „Die Vermittlung sozialer Kompetenzen, die Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen, die religiöse Orientierung und das Mitwirken an einer lebenswerten Umwelt sind wichtige Aufgaben eine pluralen Gesellschaft.“ All das vermittelt die JBS – aber eben anders als in Schulen: ohne Noten, mitten in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, offen, abwechslungsreich und nicht zuletzt, so Dierker, „vom Staat und von den Kirchen gewollt“.

(von Hans Lüttmann)

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news-41Wed, 22 Mar 2017 12:08:54 +0100Abenteuer Firmung - Firmkatechetinnen bilden sich weiterhttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/abenteuer-firmung-firmkatechetinnen-bilden-sich-weiterAnfang März nutzten Firmbegleiterinnen aus der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld das neue Fortbildungsangebot "Abenteuer Firmung" der Jugendbildungsstätte. Unter der Leitung von Frederik Inkmann und Alexandra Sandmann, widmeten sich die Katechetinnen Themen zur ansprechenden, jugendgerechten Gestaltung der Firmvorbereitung, sowie erlebnispädagogischen Inhalten.


Die nächste Fortbildung findet am 29./30. September 2017 statt. Bei Interesse melden Sie sich gerne. Es sind noch Plätze frei.


Weitere Informationen zu diesem Fortbildungsangebot entnehmen Sie bitte dem Flyer: Fortbildungswochenende "Abenteuer Firmung"

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news-39Tue, 14 Mar 2017 11:46:37 +0100Verstärkung für das Bildungsteam der Jugendbildungsstätte Saerbeckhttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/verstaerkung-fuer-das-bildungsteam-der-jugendbildungsstaette-saerbeck-Handwerkszeug für die Arbeit mit Gruppen-

Auch dieses Jahr gibt es wieder Verstärkung für das Bildungsteam der Jugendbildungsstätte Saerbeck
Vom 20. bis 24. Februar fand die Schulungswoche für neue freie Mitarbeiterinnen statt.

Ziel der Basisschulung ist es die Teilnehmerinnen auf die Kursarbeit im Haus vor zu bereiten. Neben theoretischen Inhalten wurden vor allem praxisnah gearbeitet. Nach einer Hospitation werden die Teilnehmerinnen in den Kursen eingesetzt. Bis Dezember trifft sich die Gruppe weitere drei Male für Reflexionstreffen.

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news-37Tue, 14 Mar 2017 11:12:05 +0100Energieerzeugung und Klimaschutz- WN-Artikel vom 24.02.2017https://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/energieerzeugung-und-klimaschutz-wn-artikel-vom-24022017Gibt es einen Widerspruch zwischen Energieerzeugung und Klimaschutz? Diese und andere Fragen können im Unterricht behandelt werden – etwa im Lernstandort Saerbecker Energiewelten.

Umweltbildung soll in den Saerbecker Energiewelten nicht am Geld scheitern. Deshalb gibt es jetzt ein besonders preisgünstiges Angebot für Schulen aus dem Kreis Steinfurt , die den außerschulischen Lernstandort im Saerbecker Bioenergiepark nutzen möchten.

Das wird möglich dank der finanziellen Unterstützung des Lernstandortes durch die Entsorgungsgesellschaft Steinfurt und der Kooperation mit der RVM, die die Busfahrten zwischen den Schulen im Kreis Steinfurt und dem Lernstandort übernimmt, heißt es in einer Mitteilung.

Im Lernstandort sollen Schüler von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II lernen, wie Energieerzeugung und Klimaschutz Hand in Hand gehen – im Experiment und am Beispiel der Großtechnik des Bioenergieparks.

Mit dem Beginn des neuen Schulhalbjahres liegen die aktuellen Konditionen für die Nutzung des Lernstandortes vor. Die sehen laut Pressemitteilung so aus:

► Bei paralleler Buchung von zwei Schulklassen zahlen Grundschulen aus dem Kreis Steinfurt sechs Euro pro Schüler. Darin enthalten sind Teilnahmegebühr und Fahrtkosten.

► Weiterführende Schulen (Sekundarstufe I/Sek. II) aus dem Kreis Steinfurt zahlen acht Euro pro Schüler (bei paralleler Buchung von zwei Klassen, im Preis enthalten sind Teilnahmegebühr und Fahrtkosten).

► Bei Einzelbuchung (eine Klasse) wird ein Aufpreis von zwei Euro je Schüler zusätzlich berechnet.

► Schulen außerhalb des Kreises organisieren und bezahlen die Anfahrt selbst. Für sie wird eine Teilnahmegebühr von vier Euro je Schüler (Grundschule) oder fünf Euro (weiterführende Schulen) fällig.

Dieses Angebot gilt zunächst bis zu den Sommerferien, heißt es in der Mitteilung.

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news-35Tue, 14 Feb 2017 11:35:44 +0100"Yes we will" Saerbeck soll Fokushima helfen - WN-Artikel vom 19. Januar 2017https://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/yes-we-will-saerbeck-soll-fokushima-helfen-wn-artikel-vom-19-januar-2017Saerbeck soll Fukushima helfen, bis 2040 die Energiewende zu schaffen

Auf Gegenbesuch war nun eine Delegation der Präfektur von Fukushima in Saerbeck. (Was für eine Ironie, das nur am Rande, dass Fukushima auf Deutsch „Insel des Glücks“ bedeutet.) Mit der 21-köpfigen Besuchergruppe reiste auch der Bürgermeister der Stadt Shinchi, der sich – auch getragen vom herzlichen Wohlwollen des NRW-Umweltministers Remmel – einen partnerschaftlichen Austausch mit Saerbeck wünscht.
Von Hans Lüttmann

Am 11. März 2011 erschüttert ein Erdbeben die Küste Japans und löst einen gewaltigen Tsunami aus, der mit 40 Meter hohen Wellen auf das Festland zurast. 18 000 Menschen verlieren ihr Leben, ganze Städte werden ausgelöscht, im Kernkraftwerk von Fukushima fällt der Strom aus; eine der größten Katastrophen der Neuzeit beginnt ihren unaufhaltsamen Lauf. So viel Schrecken, Not und Verwüstung sie auch über Land und Menschen bringt, wohnt ihr doch ein Fünkchen Hoffnung inne, Hoffnung darauf, dass die Menschen in Japan umzudenken lernen und auf den Weg abbiegen, den Saerbeck schon seit gut acht Jahren geht.

Die 7200-Einwohner-Klimakommune Saerbeck erzeugt schon heute alleine aus Sonne, Wind und Biomasse dreieinhalbmal so viel Energie wie die Gemeinde verbrauchen kann. Der ständig wachsende Bioenergiepark, in dem das geschieht, zieht Jahr für Jahr Besucher aus aller Welt hierher ins Münsterland, und Saerbecks Bürgermeister Wilfried Roos und seine Fachleute werden im Auftrag des Bundesumweltministeriums in alle Welt geschickt, um zu erklären, wie das praktisch geht mit der Energiewende , wie es sich läuft auf dem Saerbecker Weg.

Auf Gegenbesuch war nun eine Delegation der Präfektur von Fukushima in Saerbeck. (Was für eine Ironie, das nur am Rande, dass Fukushima auf Deutsch „Insel des Glücks“ bedeutet.) Mit der 21-köpfigen Besuchergruppe reiste auch der Bürgermeister der Stadt Shinchi, der sich – auch getragen vom herzlichen Wohlwollen des NRW-Umweltministers Remmel – einen partnerschaftlichen Austausch mit Saerbeck wünscht: „Zu Hause in Shinchi, das der Tsunami fast vollständig zerstörte, werde ich mit unseren Bürgern und dem Stadtrat darüber sprechen, wie viel wir von Saerbeck lernen können“, sagte er auf der letzten Station der kleinen Besuchstour, die vom politischen Düsseldorf über den Bioenergiepark in die Jugendbildungsstätte Saerbeck führte, wo die japanischen Gäste die Ausstellung „Klima wandelt – wie der Klimawandel die Welt verrändert“ eröffneten. „Zufällig am zehnten Jahrestag des zerstörerischen Sturme Kyrill“, an den Bürgermeister Wilfried Roos erinnerte.

„Zwei Dinge sind es“, sagte Gouverneur Masao Uchibori, „die Fukushima und Saerbeck verbinden: der Wille, die Energiewende zu schaffen und das Ziel, unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.“ In diesem Sinne, und das sagte er auf Englisch, stimme er in Barack Obamas Wahlspruch „Yes, we can!“ ein, setze ihm aber noch ein ganz und gar entschlossenes „Yes, we will!“ obendrauf.

Die Präfektur Fukushima hat sich nicht nur das Ziel gesetzt, sofort aus der Atomenergie auszusteigen, sie will bis zum Jahr 2040 die Energieproduktion vollständig auf Sonne, Wind und vor allem Biomasse umstellen.

Wie wenig Zeit dazu noch bleibt – eigentlich gar keine mehr – zeigt die Ausstellung in eindrücklichen Bildern und Erklärtexten, die in der Jugendbildungsstätte genau am richtigen Platz sind, „denn die Energiewende beginnt eigentlich in den Köpfen“, sagte Johannes Dierker. „Sie ist vor allem auch eine pädagogische Frage; und wo ist die besser aufgehoben als hier, wo Jugend und Bildung aufeinandertreffen?“
Zum Thema

Die Ausstellung „Klima wandelt“ wird noch bis zum 12. März in der Jugendbildungsstätte gezeigt.

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news-33Fri, 13 Jan 2017 09:18:06 +0100Der stille Klassenbeste - WN-Artikel vom 7. Januar 2017https://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/der-stille-klassenbeste-wn-artikel-vom-7-januar-2017Wo gibt’s denn sowas – dass sie hier von Eigenwerbung gar nichts wissen wollen? Aber Johannes Dierker hat das schnell erklärt: „Für dieses Jahr sind wir so gut wie ausgebucht, jetzt laufen schon die Belegungen für 2018.“ Wir, das ist, oder das war die CAJ-Werkstatt in Westladbergen, die jetzt „Jugendbildungsstätte Saerbeck“ heißt und ohne Anmaßung von sich behaupten kann, die erfolgreichste Einrichtung ihrer Art in der Region zu sein. Und warum dann JBS statt CAJ? Da gibt’s doch diesen ewig gültigen Fußballerspruch: „Never change a winning team!“

 

„Tun wir ja gar nicht“, stellen JBS-Leiter Johannes Dierker und die beiden Bildungsreferenten Jenni Schroll und Michael Kaminsky richtig: „Nur der Name ist neu, der Inhalt altbewährt.“ Und im Untertitel taucht das CAJ ja auch noch auf – und mit ihm auch das Selbstverständnis, das sich hinter den drei Buchstaben verbirgt: das C für die christlichen Werte, für Menschlichkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung, das A fürs Lernen, Arbeiten und Wegweisen ins Leben, und schließlich das J für die Jugendlichen, für die all der Aufwand, die Angebote und die Hilfestellungen ja gemacht werden. „Werkstatt“, damals dachte man Zukunfts-Werkstatt, war vor dreißig Jahren vielleicht noch modern, heute ist es sowas von vorgestern; und bei „Jugendbildungsstätte“ weiß man sofort, worum es geht.

40 zu 60, das ist das Verhältnis zwischen eigenen Bildungsangeboten und jenen, die die Gäste – man mag’s kaum glauben, für jährlich 15 000 Übernachtungen – selber mitbringen. So viele Auswärtige, da kommt ja kein Hotel in der Umgebung mit.

Wobei „Hotel“ für die drei am Tisch ein Reizwort ist, das für viel Groll und eine klare Ansage des JBS-Leiters sorgt: „Dafür habe ich kein Verständnis“, sagt Johannes Dierker, nur ein Wort: „Skandal.“ Das 1983 in der alten Westladbergener Schule eingerichtete Haus sei nämlich das einzige seiner Art, das für die Gastbelegungen Hotelsteuer zahlen muss. „Ein Unding“, ereifert sich Dierker, dem fast noch ein ganz anderes Wort rausrutscht. „Das ist ein dicker Batzen Geld, den wir viel sinnvoller in unsere Bildungsarbeit stecken sollten.“ Aber da lässt das Finanzamt die Saerbecker (noch?) nicht aus dem Schwitzkasten.

Finanzen, noch so ein Wort, für das Johannes Dierker auch eine ungefähre Zahl parat hat: Eine Million, sagt er, sollte es wohl kosten, den dringlichsten Wunsch der JBS zu erfüllen. Platz gibt es satt, draußen wie drinnen, aber was fehlt, ist ein großer Raum, eine Aula. „Das hören wir immer auch von unseren Gästen, besonders, wenn es große Gruppen sind; wenn die was zusammen machen wollen, müssen wir erst umständlich umräumen.“

Ob und wie und wann und was aus ihrem Wunsch wird, erfahren die JBSler aber frühestens in zwei Jahren; so lange will sich der Diözesanrat Zeit lassen, über künftige pastorale Schwerpunktsetzungen nachzudenken. In einer Mitteilung der bischöflichen Pressestelle ist zwar durchaus davon die Rede, dass „Kinder und Jugendliche als wichtigste Zielgruppe verstärkt in den Blick genommen werden sollen“, aber nichts Konkretes weiß man nicht, wie der Münsterländer wohl dazu sagen würde.

„Der Laden brummt“, würde er wohl auch noch sagen und jetzt verstehen, warum Eigenwerbung vorerst kein Thema ist; oder: fast keines, denn auf die neue, erst gestern freigeschaltete Homepage der „Jugendbildungsstätte Saerbeck “ wollen sie schon gerne hinweisen:  www.jbs-saerbeck.de

 

erschienen am 7. Januar 2017 in den Westfälischen Nachtrichten von Hans Lüttmann

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news-32Fri, 02 Dec 2016 11:09:35 +0100Intensive Erfahrung – Fortbildung zu Tagen religiöser Orientierunghttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/intensive-erfahrung-fortbildung-zu-tagen-religioeser-orientierung„Unser Angebot -Tage religiöser Orientierung- lebt auch durch unsere Referentinnen und Referenten“, führte Alexandra Sandmann von der Bildungsstätte CAJ-Werkstatt in Saerbeck aus, „deshalb müssen wir in jeder Beziehung gut im Thema sein.“ Konkret ging es jetzt drei Tage lang darum, das Programm, das den Schülerinnen und Schülern angeboten wird, selbst zu erfahren. Unter Leitung von Daniel Meyer zu Gellenbeck (Referat TrO im BGV) und Alexandra Sandmann (CAJ-Werkstatt) erlebten die teilnehmenden Teamerinnen und Teamer der CAJ-Werkstatt ihre TrO. Von der Themenfindung bis zur Abschlussreflexion spannte sich eine intensive Fortbildung, die mit vielen praktischen Tipps und methodischen Vorschlägen das Handwerkszeug für die Kursarbeit erweiterte. Dabei spielte das „R“ in TrO eine große Rolle. Sich hier Fragen nach der eigenen Religiosität oder dem Verhältnis zur Kirche zu stellen und in einer guten Atmosphäre mit den anderen darüber ins Gespräch zu kommen, empfanden die Teamerinnen und Teamer als wohltuend und inspirierend. Gut begleitet und durch kreative Methoden immer neu herausgefordert, erlebten sie sich bald als eine Gruppe. Das Resümee der Fortbildung fiel dann auch einhellig sehr positiv aus. Die Teilnehmenden nahmen für ihre Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Ideen und Anstöße mit und zeigten sich motiviert, das neu Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Die Bildungsstätte CAJ-Werkstatt in Saerbeck führt im Jahr gut 60 drei- oder fünftägige Seminare mit Schulklassen und Freiwilligen (BFD) mit dem eigenen Referententeam durch. Neben den Tagen religiöser Orientierung wird ein breites Seminarspektrum unter anderem mit dem Schwerpunkt Suchtprävention angeboten. Johannes Dierker, Leiter des Hauses, zeigte sich überzeugt, dass das Konzept der kontinuierlichen Qualifizierung den Gästen und damit letztlich auch dem Renommee der Bildungsstätte zugute kommt. Die konstant sehr gute Auslastung der Bildungsstätte (2015: 14.300 Übernachtungen bei 74 Betten) bestätigt diese Einschätzung.

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news-28Sat, 14 May 2016 09:47:00 +0200Hauptschule Hopsten zu Besuch in der CAJ-Werkstatthttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/hauptschule-hopsten-zu-besuch-in-der-caj-werkstattMitte Mai war die St. Georg-Hauptschule Hopsten drei Tage zu Besuch in der CAJ-Werkstatt. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 erlebten ein vielfältiges Seminarprogramm. Nachfolgend können Sie den Bericht der Schülerinnen und Schüler auf der Schulhomepage nachlesen.

Der ganze Bericht auf www.hauptschule-hopsten.de ...

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news-29Tue, 26 Apr 2016 09:00:00 +0200Studierendengruppe informiert sich über das Bildungsangebothttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/studierendengruppe-informiert-sich-ueber-das-bildungsangebotAngebote der Außerschulischen Bildung konnten Studierende der Katholischen Hochschule aus Münster (KatHO) bei einem Besuch in der CAJ-Werkstatt kennen lernen. Die Studierenden bereiten sich zurzeit auf ihr kommendes Praxissemester in Einrichtungen der Kinder- Jugend- und Erwachsenen-bildung vor.

Gemeinsam mit ihrer Dozentin Frau Paß informierten sie sich über das Kursangebot und die Arbeitsweise der CAJ-Werkstatt.

Michael Kaminsky gab Einblicke in das Seminarangebot, das von Tagen religiöser Orientierung über Sucht-prävention bis zu Seminaren mit Teilnehmenden am Bundesfreiwilligen-dienst reicht. Der persönlichkeits-stärkende Bildungsansatz und die Vielfalt der Angebote stießen bei den Studierenden auf sehr positive Resonanz.


26.04.2016

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news-30Mon, 04 Apr 2016 09:57:00 +0200Rüße besucht CAJ-Werkstatt - Viel Lob und einige kritische Fragenhttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/ruesse-besucht-caj-werkstatt-viel-lob-und-einige-kritische-fragenBeeindruckt von der inhaltlichen Arbeit der CAJ-Werkstatt zeigte sich Norwich Rüße, Landtagsabgeordneter der Grünen. Gemeinsam mit seinem Parteikollegen Simon Hiller, Beisitzer im Ortsverband Emsdetten, und Johannes Wilde (Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster, stattete er der Bildungsstätte einen Besuch ab, um sich über Angebote der CAJ-Werkstatt und die finanzielle Situation von Jugendbildungsstätten zu informieren.

„Die Vermittlung sozialer Kompetenzen prägen die Bildungsarrangements der CAJ-Werkstatt“, erklärte Johannes Dierker, Geschäftsführer der CAJ-Werkstatt.

Besonderes Interesse zeigten die Anwesenden an der Kooperation der Bildungsstätte mit der Klimakommune, Modellkommune für Klimaschutz und Klimaanpassung des Landes NRW. Johannes Dierker vertrat die Auffassung, dass die Energiewende in den Köpfen beginnt. Bildung, Transfer und Bürgerbeteiligung seien die Voraussetzung dafür, dass die Energiewende gelingt und junge Menschen gute Zukunftsperspektive haben.

Kritisch führte Johannes Dierker an, dass die Gastbelegung in der CAJ-Werkstatt, rückwirkend seit 2012, mit der vollen Umsatzsteuer belegt wird. Die höheren Preise träfen Schulklassen, gemeinnützige Verbände, Vereine und soziale Dienste. Absurd sei es, sagte Dierker, dass es selbst im Zuständigkeitsbereich der Oberfinanzdirektion Münster keine einheitliche Besteuerung der Bildungsstätten gibt.

„Einige Häuser zahlen die Hotelsteuer, andere Häuser können ihre Beherbergung steuerfrei anbieten, Steuergerechtigkeit sieht anders aus“, bemängelte der Geschäftsführer. Rüße betonte, dass es wichtig sei, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen dauerhaft Angebote wie die der CAJ-Werkstatt leisten können.


erschienen am 4. April 2016 in den Westfälischen Nachrichten

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news-31Thu, 14 May 2015 10:02:00 +0200Wasser ist Leben - Unsere Mineralwasseroption für Siehttps://www.jbs-saerbeck.de/aktuelles-berichte/aktuelles/detailseite/wasser-ist-leben-unsere-mineralwasseroption-fuer-sieAb sofort haben Sie die Möglichkeit für 1 Euro pro angefangenem Tag/pro Person eine Mineralwasserpauschale zu buchen (gilt für die gesamte Gruppe und Veranstaltungsdauer). Für Ihre Gruppe steht dann Mineralwasser in unserem Hause zur Verfügung, an dem Sie sich jederzeit bedienen können.

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