Bildungsarbeit und Improvisationstheater - diese beiden Dinge passen gut zusammen.
Denn die Mittel des Improtheater bringen neue Methoden für die Arbeit im pädagogischen Umfeld mit sich. Davon konnten sich jetzt die Teilnehmenden eines Workshops überzeugen. Die Jugendbildungsstätte Saerbeck, die Junge Gemeinschaft Münster und der Förderverein Klimaommune Saerbeck waren vertreten bei der Fortbildung, die im außerschulischen Lernort Saerbecker Energiewelten stattfand. Im Fokus: Wie lassen sich Techniken des Improvisationstheaters mit dem gemeinsamen Ziel der drei Akteure - der Bildung für nachhaltige Entwicklung - verbinden?
Die richtigen Impulse für diese Fragestellung gab Dr. Laura Berkemeyer. Sie ist Psychologin, Improvisationsschauspielerin beim münsterschen Improtheater PENG! und außerdem als ehemalige Schülerin der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck mit den Nachhaltigkeit-Projekten in Saerbeck vertraut. Themen der Weiterbildung waren etwa kreative Weiterentwicklung von Ideen, Teilnehmende in Bewegung bringen oder auch der konstruktive Umgang mit Fehlern sowie sicheres Auftreten. Für die Teilnehmenden war der Workshop ein Gewinn. "Wir haben damit neue Methoden für die Bildungsarbeit kennengelernt und können so die Herangehensweise an Themen der Nachhaltigkeit erweitern", so das Fazit der Teilnehmenden.


